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IC Programmierung

Einige elektronische Bauelemente bzw. Baugruppen müssen programmiert werden, damit sie die gewünschte Funktion erfüllen. Dies mag zunächst umständlich erscheinen, erlaubt aber eine wesentlich größere Flexibilität als sie mit einer Bibliothek von Standardbauteilen möglich wäre.

Eine Gruppe dieser Bauteile wird Software programmiert. Zu dieser zählen u.A. Mikrocontroller, EPROMs und Flash-Speicher aber auch im weiteren Sinne ein kompletter Computer.

Die andere Gruppe enthält konfigurierbare Logikfunktionen, d.h. man programmiert Hardware. Dazu zählen z.B. Gals, CPLDs und FPGAs.

Software Programmierbar

EPROM

EPROMs (Erasable Programmable Read Only Memory) werden im Amiga z.B. als Ersatz für die Kickstart-ROMs verwendet. EPROMs müssen immer mit einem externen Programmer, z.B. Galep, beschrieben werden. Gelöscht werden können sie nur durch UV-Licht.

Flash & EEPROMs

Flash-Speicher und EEPROMs (Electricaly Erasable Programmable Read Only Memory) enthalten in der Regel eine Schaltung, um die Programmierspannung selbst zu erzeugen. Diese Bausteine können in der Schaltung programmiert werden. Oft ist dazu kein zusätzlicher Programmieradapter notwendig, sondern kann direkt durch das laufende System erfolgen. Flashs kommen z.B. auf diversen Kickflash-Adaptern oder als Bootrom von Turbokarten zum Einsatz.

Mikrocontroller

In diversen Amigaerweiterungen werden Mikrocontroller (µC) eingesetzt. Beispiele sind das Minimig mit seinem PIC- oder ARM-Mikrocontroller, der PS/2-Mausadapter mit einem PIC und das neue A4000T-Diskmodul mit einem atTiny. Im Hobbybereich sind einige Hersteller beliebt, weil eine kostenlose bzw. günstige Entwicklungsumgebung vorhanden ist. Bei den kleinen 8bit µC sind es vorallem die Bausteine von Microchip (PIC) und Atmel (atMega etc). Im 32bit Bereich sind es verschiedene ARM-Derivate von z.B. ST, Philips oder Atmel. Alle mir bekannten Mikrocontroller können im System mit einem Programmieradapter beschrieben werden, d.h. sie müssen nicht aus der Schaltung entnommen werden und in ein Programmiergerät gesteckt werden. Allerdings kochen die meisten Hersteller ihr eigenes Süppchen, so dass man für jeden Hersteller einen anderen Programmieradapter benötigt.

  • Microchip PIC
  • Atmel atMega, atTiny, etc
  • Atmel ARM
  • ST ARM


Programmierbare Logikbausteine

Programmierbare Logikbausteine werden in fast jeder etwas komplexeren digitalen Schaltung eingesetzt. In den Amigas werden z.B. GALs eingesetzt. Auf den diversen Erweiterungskarten kommen CPLDs oder FPGAs zum Einsatz. GALs und PALs müssen in einem externen Programmiergerät beschrieben werden, d.h. man muss sie vor dem Verbauen programmieren oder aus der Schaltung entnehmen, um sie neu zu programmieren. Modernere Bauelemente, wie CPLDs, FPGAs oder ispGALs, können in der Schaltung programmiert werden. Dies vereinfacht natürlich eine spätere Änderung am Programm ungemein. Hersteller sind u.A. Lattice, Xilinx und Altera.

extern programmierbar

Diese Bauelemente müssen mit einem Programmer, wie z.B. einem Galep oder Wellon, beschrieben werden. Meist wird eine Vielzahl von Typen und Herstellern unterstützt, so dass hier die Hersteller nicht weiter aufgeschlüsselt sind.

  • GALs
  • PALs

im System programmierbar

Ähnlich wie bei Mikrocontrollern gibt es wieder verschiedene Hersteller-spezifische Adapter.


Externe Programiergeräte

  • Galep IV, V
  • Wellon
  • ….


www.amigawiki.org

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Zuletzt geändert: 2014/08/01 03:13

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